2.Runde gegen OSC Schöneberg Friedenau

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2.Runde gegen OSC Schöneberg Friedenau

Beitragvon Faxe » 24. Okt 2011, 12:16

SG spielt in der Mohnhölle groß auf und wirft Verbandsligisten aus dem Pokal!
SG Ajax/Altglienicke II - OSC Schöneberg/Friedenau II 30:25 (17:13)

Wie heißt es doch so schön? "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!" Schon so oft wurde dieses Zitat bei überraschenden Siegen von David gegen Goliath bemüht und doch trifft es immer wieder genau den Kern der Sache. So standen sich auch im Mohnweg zumindest auf dem Papier mit dem momentan Zweitplatzierten der Verbandsliga und unserer in der Stadtliga noch sieglosen zweiten Mannschaft zwei Teams mit völlig unterschiedlichen Leistungsniveaus gegenüber. Doch zum Glück ist Papier geduldig. Denn die Mannschaft, welche die Verantwortlichen der SG auf das Parkett schickten, entsprach nur teilweise unserem Stadtligateam. Mit einigen in der ersten Runde nicht eingesetzten Akteuren aus unserem Landesligateam bündelten wir sozusagen die Kräfte und schickten eine "Pokalmannschaft" ins Rennen.

Diese tat sich dann auch nur Anfangs schwer ins Spiel zu kommen. Dabei standen in den ersten Angriffsaktionen gleich mehrfach Latte und Pfosten im Weg, 0:3 (4.). Doch mit zunehmender Spieldauer gelang es gerade auch im Angriff die Aktionen noch besser aufeinander abzustimmen, um so schließlich auch erfolgreich abzuschließen. Da insbesondere die Abwehrreihe mit Dirk und Willi im Zentrum sowie Jörg im Tor kaum Einspielzeit benötigte, gelang es uns zunächst den Anschluss wieder herzustellen, 7:7 (12.) und dann sogar in Führung zu gehen, 9:7 (15.). Bis zu diesem Zeitpunkt war noch niemandem klar, dass wir diese Führung bis zum Schlusspfiff behaupten und sogar noch ausbauen sollten. Es war aber auch gut anzusehen, was unsere Akteure an Spielwitz- und Freude zu präsentieren vermochten. So konnte sich die Aufbaureihe mit Steffen, Ronny und Chemo immer wieder selbst erfolgreich in Szene setzen oder ihre Nebenleute entsprechend bedienen. Da die Gäste nach den guten Anfangsminuten jetzt stark nachließen und vielleicht ob unserer Spielstärke auch etwas überrascht waren, bestimmten wir bis zur Pause klar das Spiel, 17:13 (30.)

Während der Pausenansprache wurde dann wohl auch jedem Einzelnen bewusst, dass hier heute tatsächlich eine Überraschung möglich ist und entsprechend motiviert begannen wir die zweiten dreißig Minuten. So gelang es uns weiterhin optimal Ball und Gegner laufen zu lassen und den Vorsprung abermals auszubauen, 22:16 (38.). Da der Gegner im Angriff weiterhin sehr harmlos agierte und selbst von fünf gegebenen Siebenmetern nur einen gegen Jörg verwandeln konnte, sollte hier eigentlich nichts mehr anbrennen. Aber nun begannen auch bei uns so langsam die Kräfte zu schwinden und gerade unsere bis dato so erfolgreiche Aufbaureihe benötigte eine kurze Erholungsphase. Diese nutzten die Gäste um bis auf drei Tore zu verkürzen, 23:20 (48.). Doch gerade jetzt sprangen mit Tim, Marcus, Dirk und Acki die anderen in die Bresche und hielten das Spiel durch erfolgreiche Aktionen in Angriff und Abwehr für uns offen, 26:21 (51.). Der Gegner vesruchte es zu aller letzt noch mit einer offensiven Manndeckung, doch diese kam unseren schnellen und ballsicheren Akteuren eher entgegen als das man sie damit hätte in Bedrängnis bringen können, 29:24 (58.). So stand mit dem Schlusspfiff ein verdienter Erfolg, welcher sich auf Spaß am Spiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung zurückführen lässt. Nun warten wir ersteinmal ab, was uns die Auslosung für die nächste Runde bringt und dann werden wir gemäß den eigenen Pokalgesetzen wieder angreifen.

Spielfilm:
0:3, 3:4, 7:7, 9:7, 13:8, 16:10, 17:13 (30.)
19:13, 21:16, 23:20, 26:21, 27:24, 29:24, 30:25 (60.)

Tor: Jörg
Feld: Steve, Willi 5, Steffen 3/1, Tim 1/1, Dirk 4, Benny, Marcus, Andre 6, Dennis, Ronny 7, Carsten, Acki 4.
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Knappes Pokalaus in Runde 3!

Beitragvon Faxe » 30. Nov 2011, 10:16

...und das schreiben die Gegner:
gefunden auf:
http://maennermannschaft.hsgcharlottenburg.de/
SG Ajax Altglienicke - HSG Charlottenburg 22:24
So schwer wie erwartet…
Auf dem Papier eine relativ klare Sache. Landesligist gegen Verbandsligist. Nur weiß jeder, der schon mal bei Ajax zu Gast war, dass es nicht leicht ist, dort zu gewinnen. Das Harzverbot und ein seltsamer Fellball erschweren das Spiel sehr, die Fans sind sehr laut und mitunter an der Grenze des guten Geschmacks und die Köpenicker Mannschaft, die jetzt eine Spielgemeinschaft mit Altglienicke bildet, gibt einfach niemals auf. Wirklich nie, egal wie aussichtslos der Rückstand auch nur Sekunden vor Schluss sein mag.
Nun wussten wir das alles schon aus den vergangenen Jahren, wo wir hier immer Schwierigkeiten hatten und auch regelmäßig verloren haben. Gerade in der letzten Saison verspielten wir hier in blamabler Art und Weise den ersten Aufstiegs-Matchball (der zweite hat ja dann zum Glück gesessen). Heute sollte alles besser werden. Leider waren die Voraussetzungen wieder schlecht. Die halbe Mannschaft (inklusive unserem Trainer Bumm) war verreist, verletzt oder “vergrippt”, sodass wir nur durch Steffen und Tobi aus der Zweiten auf neun Feldspieler kamen. Dafür vielen Dank an die beiden!
Das Spiel begann dann auch nicht gut. Mit unzähligen Fehlwürfen und einer schlecht verschiebenden Abwehr liefen wir von Anfang an einem Rückstand hinterher. Beim 4:8 nahm André die erste Auszeit und stellte die Abwehr so ein, dass wir bis zur Halbzeit durch einen 6:0 Lauf auf 10:8 vorbeiziehen konnten. Björn und Alex waren in dieser Phase unsere besten Schützen, die beiden drückten dem ganzen Spiel ihren Stempel auf. Hinten vernagelte Nils (wie schon fast gewohnt) den Kasten und leitete immer wieder Gegenstöße mit millimetergenauen Pässen ein. Bei einem der Gegenstöße sah der Köpenicker Torhüter die Rote Karte. Er fing den Ball zwar deutlich vor Tobi ab, weil die beiden dann aber zusammenprallten ging die Entscheidung in Ordnung.
Die zweite Halbzeit begann für uns besser, als die erste. Richtig absetzen konnten wir uns trotzdem nicht. Bis zum 17:17 verlief die Partie ausgeglichen. Die Köpenicker dezimierten sich in der Folge mit überharter Spielweise selbst. Die Hände landeten fast in jedem Abwehrversuch auf Nasen, in Augen oder am Hals. In der Überzahl konnten wir uns endlich entscheidend absetzen. Beim 24:18 schien die Partie knapp 10 Minuten vor Schluss entschieden zu sein. Besonders treffsicher war in dieser Phase Amaury, der seine kleine Krise der letzten Wochen überwunden zu haben scheint.
Leider gelang uns danach kein einziges Tor mehr. Die wild um sich schlagende offene Deckung und das Gefühl “schon gewonnen zu haben” ließ uns die Bälle leichtsinnig wegwerfen. Beim 22:24 war die Partie zum Glück vorbei und wir hatten den Vorsprung über die Zeit gerettet. Richtig spannend wurde es nicht mehr, aber trotzdem unnötig knapp.
Letztendlich zählt hier nur der Sieg. Wie er zustande gekommen ist, darüber reden wir jetzt mal nicht mehr…
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